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Dududududududududu Dududududududududu

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Eigentlich ist die Steinformation Arpoador die Plattform, um Sonnenuntergangsfotos zu schießen. Schien den ganzen Tag keine Sonne gibt es auch keinen Sonnenuntergang. Soviel habe ich jetzt gerlernt. Ein dramatischer Atlantik gefällt mir ohnehin besser. Der Strand von Ipanema (vorne) und Leblon: Ich liebe die Aussicht und kann mich nicht satt sehen. Der Caipi-Verkäufer steht übrigens auch im Regen auf dem Felsen. Er tat mir leid und da machte ich ihm die Freude.

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O Globo Voluntario

Ein Hauch von Rum

Eines meiner unzähligen Interviews🙂 Irgendwo Mitte des Textes sage ich, dass Brasilianer freundlich sind, ich schon mal quer durch Brasilien gereist bin und Rio moderner und schneller geworden ist.

http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/olimpiadas/rio2016/noticia/2016/08/voluntarios-gringos-falam-sobre-suas-impressoes-do-rio-veja-video.html

O Globo Voluntario

O Globo ist der Medienkonzern Nr. 1 in Brasilien.

Auf dem Bunker.

Forte de Copacapana: Zwischen Bunker und Bolt

Hinten rechts der Zuckerhut. Stehpaddeln ist in.

Hinten rechts der Zuckerhut. Stehpaddeln ist in.

So ab und zu ein Militärmuseum, das gehört in Südamerika dazu. Die haben auch immer geöffnet, währenddessen Kunstmuseen zu 50% geschlossen sind. „Forte de Copacabana“ heißt das Ziel, also eine Militärbasis mit öffentlichem Zugang. Die Anlage wurde 1914 fertig. Musste gleich mal nachschauen: Im zweiten Weltkrieg kämpfte Brasilien ab Herbst 1944 mit 25.000 Mann in Italien an der Seite der Aliierten. Zwei Jahre brauchte man, um die Truppe zusammenzustellen. Das überrascht mich nun gar nicht.

Die Geisteshaltung gegenüber Krieg ist immer wieder interessant: Während in Deutschland Krieg für Elend und Tod steht, steht in Südamerika Krieg meist für Stolz und Erfolg (außer bei den Ländern, die gar nichts gewonnen haben). Es wird den Militärpräsidenten gehuldigt, man schleicht durch den muffigen Bunker. Das Highlight: die Aussicht vom Bunkerdach. Da möchte man sich glatt eine Weile einkasernieren lassen.

Blick auf Copacabana

Blick auf Copacabana

Wenn man's braucht.

Wenn man’s braucht.

Auf dem Bunker.

Auf dem Bunker.

Touristen- und Bunkerwächter.

Touristen- und Bunkerwächter.

Im Bunker

Im Bunker

Im Museum wurde eine Olympia-Pop-Art-Ausstellung aus dem Boden gestampft. Porträts erfolgreicher Sportler in Rio. Sie mündet in einem Selfie-Wahnsinn.

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Das Museum für zeitgenössische Kunst

Eine Fährfahrt wert: Niemeyers Niteroi

In Rio vom Fährhafen ablegen und los geht es in 20 Minuten nach Niteroi. Die Großstadt liegt gegenüber von Rio und es führt auch eine ewig lange Brücke hinüber. Ziel meiner Gier ist wieder einmal Architektur à la Oscar Niemeyer. Wie damals in Brasilia.

https://ingoamericano.com/2014/01/07/auf-gottlicher-achse/

Das Museum für zeitgenössische Kunst

Das Museum für zeitgenössische Kunst

Das berühmte Ufo-Museum für zeitgenössische Kunst steht dort wie gemalt. Dass ich dieses Gebäude mal selbst sehen und betreten darf, stimmt mich glücklich. Zuvor geht es den Niemeyer-Weg entlang. Hier landet man auf einem großen Platz, auf dem unter anderem das Theater steht. Außerdem skaten die Leute, angeln oder liegen nur rum. Ich lege mich dazu. Der Ausblick auf Rio ist gigantisch und der Opa des Mannes im Touribüro war Deutscher. Von Niteroi bin ich begeistert, obwohl Niteroi nicht gut riecht, so toll hätte ich mir das nicht vorgestellt. Und Fähre fahren macht ohnehin Spaß.

Neben der Architektur ist die Aussicht traumhaft

Neben der Architektur ist die Aussicht traumhaft

Blick auf Rio von Niteroi

Blick auf Rio von Niteroi

Das Theater von Niteroi

Das Theater von Niteroi

Das stehen noch mehr Haöbmonde rum.

Das stehen noch mehr Halbmonde rum.

Badende, hinten Rio, ganz hinten sieht man den Cristo Redentor auf dem Berg

Badende, hinten Rio, ganz hinten winzig sieht man den Cristo Redentor auf dem Berg

Merchandiding Tokio 2020

Tokio 2020: Mampf und Merch

Die Cidade das Artes

Gigantisch: Die Cidade das Artes

Ich bin meiner Zeit ja immer voraus. In diesem Falle vier Jahre. Japan und Tokio 2020 stellten sich in Rio vor. Das passt ja auch gut, weil in Sao Paulo und südlich davon durchaus viele Brasilianer japanisch-stämmig sind, so anderthalb Millionen. Die kamen in der ersten Hälfte des 20. Jhdts, oft durch Anwerbeabkommen. Das heutige Japan präsentiert sich in dem unfassbar monströsen Betonbau der Cidade das Artes. Die liegt wie eine Insel inmitten von Straßenringen. Für einen Fußgänger wie mich ist das, als ob man im Akkord über den Offenbacher Kreisel krabbeln müsste. Oder permanent den Mittleren Ring in München überqueren.

Ich habe es geschafft und die Japaner präsentieren sich durchaus bescheiden. Nicht umsonst sind auch ihre Journalisten mir die liebsten gewesen. Es wird (überraschend wenig) Technik vorgestellt, die Olympischen Anlagen, Tokio und viel Kultur. Beeindruckend die Essensaufbereitung als Lernmaterial für Nicht-Japaner. Das sieht ebenso vielversprechend aus wie das Manga-Merchandising. Karate soll 2020 auch Olympisch sein. Damit Japan ein paar Medaillen mehr gewinnt vermutlich.

Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass auch das offene Deutsche Haus in Leblon am Strand ganz fantastisch war und die Stimmung mit Live Übertragung und Tanzkurs großartig. Außerdem durften auch die Favela-Verkäufer ihre Getränke dort verkaufen, was ich besonders freundlich fand. Die werden sonst ja verbannt rund um Veranstaltungen. Mit Straßenverkäufern hätte die Verpflegung im Park und an den Sportstätten auf jeden Fall besser funktioniert als mit Coca Cola!

Aber zurück zu Japan:

Zum Kennenlernen: Japanische Spezialitäten

Zum Kennenlernen: Japanische Spezialitäten

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zum Kennenlernen 2020: Geishas

Asics ist also japanisch

Asics ist also japanisch – wusste ich gar nicht

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Musikk gab’s auch – Brasilianische

Merchandiding Tokio 2020

Poppig: Merchandising Tokio 2020

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Robin Crusoe will nicht mehr

Es heißt Abscheid von der Insel nehmen. 3 Tage Rio-Stadt warten. Jose, mein Host-Vater, will mir zuerst den Weg erklären, am Schluss packt er mich ins Boot und mit meinem mega-vollen Rucksack geht es ans Ufer. Dort steigen wir in seinen Pick-Up und er will mich zum Bus bringen. Dann fährt er mich gleich nach Ipanema. Ich lade in ein recht  gutes Restaurant ein und wir nehmen stilecht eine Feijoada zu uns. Das brasilianische Nationalessen schlechthin. Ich mag Bohnen sehr, für mich also ideal. Bei der Rechnung bin ich wieder mal schockiert, Restaurants sind hier sehr viel teurer als in Deutschland, weiß der Kuckuck warum. Was soll ich sagen: die Inselwohnung war eher Dschungelcamp, die Liebenswürdigkeit der Leute paradiesisch.

Ich kann die Feijoada-Beschreibung direkt aus Wikipedia übernehmen. genau so wurde serviert.

Bei der Feijoada completa, die aus Brasilien stammt, werden die Bohnen mit Charque(Trockenfleisch), Räucherwürstchen, Zunge, Schweineohren und -füßen, Nelken, Lorbeer, ganzen schwarzen Pfefferkörnern, Knoblauch und Zwiebeln gekocht, dazu werden Reis, Farofa (geröstetes und angemachtes Maniokmehl), gedünsteter Couve mineira und Orangenscheiben (beruhigen den Magen, sagt Jose) sowie eine Molho da pimenta, eine pikante bis scharfe Pfeffersauce, serviert. 

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