„Buenas Días, Südamerika“ – das Buch

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Viel Spaß beim Lesen und genießt die 36 Seiten Farbbilder!

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Lieber interessierter Leser, lieber interessierte Leserin,

es passierte in Südamerika und die literarische Geburt erfolgte in München: „Buenos Días, Südamerika – Wenn dich Zuckerhut und Machu Picchu rufen“ heißt das erste Buch von ingoamericano. Voller inspirierender Bildung, voller unterhaltsamer Anekdoten, voller atemberaubender Abbildungen.

Das Buch als Paperback oder gebundene Ausgabe jetzt erhältlich. Auch das ebook steht zum Kauf bereit. Weitere Einzelheiten auf den Vertriebsseiten und im Post unten.

Mit viel Liebe und reichlich Alkohol geschrieben, wärmt das Reisebuch Herz und Hirn. Ein Lesevergnügen, das die Abenteuerlust eines jeden Lesers befeuert. Und müde Alltagsgedanken durch ein Lächeln ersetzt.

Weil sich die Dinge stets wandeln, habe ich auf konkrete Nennung von Hostelnamen, Touren-und Busunternehmen etc. im Buch verzichtet. Tipps und Tricks gebe ich natürlich gerne nach bestem Wissen und Gewissen. Einfach melden!

Ich wünsche viel Spaß beim Buchkauf und noch mehr Freude beim Lesen!

Bestellungen sind unbedingt anzuraten, bitte auf einen der Links klicken. Oder sich jederzeit an mich persönlich wenden. Das Lesen empfehlen befreundete Experten, schüchterne Probeleser und der Autor.

Bei „tredition“ (ist meine Provision höher):

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Bei Amazon.

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Der Kanal ist letztlich egal: Ich liebe alle Verkäufer und noch mehr meine Leser.

Karte pdf Südamerika

Südamerika langsam erfahren: An jedem Punkt der Reiseroute erlebt der gemeine Gringo zwischen 2011 und 2015 tolle Abenteuer.

 

Mit Mickey und Maschinengewehr nach Paraty

München-Frankfurt-Barcelona-Sao Paulo-Sao-Jose dois Campos-Paraty: So die Stationen der 36-stündigen Anreise. Wenn man bedenkt, dass der einzige Ausfall dabei der MVV-Bus in München war, ist der deutsche Nahverkehr wohl doch überschätzt.

Flieger (2)

In Barcelona ging es sogar in einen Walt Disney-Flieger. Eigentlich eine Frechheit, dass man Werbung für ein solch wertkonservatives Unternehmen fliegen muss. Aber man muss oder bleibt stehen, das weiß ich jetzt. Angekommen um 4:30 Uhr früh in Sao Paulo hat das den Vorteil, dass alle müde, aber entspannt sind. In Sao Paulo ist gerade Winter, die Leute laufen rum wie beim Apres Ski. Es sind ja nur 14 Grad. Da könnten wir in Deutschland ja gleich das ganze Jahr im Skioverall rumstolzieren.

Den Bus nach Sao Jose dois Campos fand ich schnell, die Stadt glänzte rund um den Busbahnhof mit vielen Schönheitssalons, die offenbar keiner der Bewohner besuchte. So ging es in den Bus nach Paratiy. 5 Kilometer vor dem Ziel stürmte leider die Polizei, bewaffnet bis zu den Zähnen, den Bus. Ich dachte, die suchen Pokemons wie alle zur Zeit. Dem war aber nicht so aufgrund eines Riesenproblems: In Brasilien gibt es noch kein Pokemon Go. Nachdem ich meine rührselige Geschichte vom billigeren Flug nach Sao Paulo statt Rio und engagierter Olympias-Arbeit in Zeichen des Weltfriedens erzählt hatte, wars leidlich ok.

Wagen Brasil klein

Paraty, eine kleinere Stadt zwischen Sao Paulo und Rio gelegen, ist übrigens ein Knaller. Der Wagen mit der Flagge ist aber in Sao Jose aufgenommen.

Fotokunst in Bogota

Spencer Tunick hat auf dem Hauptplatz in Bogota fotografiert – Nackte wie so oft.

Als Reminiszenz an den fortschreitenden Friedensprozess im Land.

Die Bilder soll es dann im Laufe des Jahres im Kunstmuseum zu bewundern sein.

Sicherlich einen Besuch wert!

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstaktion-in-kolumbien-nackt-posieren-fuer-spencer-tunick-14273811.html

 

Das wars im:

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4. Akt. Der Vorhang schliesst zurueck in Asuncion.

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Nach einer ausgiebigen Fiesta zur Verabschiedung aus Samaipata, ich finde für vier Stunden Schlaf sehen wir gut aus, heißt es kurz Fazit ziehen.

Paraguay besticht durch unglaublich freundliche Menschen, Lebensfreude und Unaufgeregtheit. Ich hatte einer Freundin geschrieben, es ist kein Reiseland zum Angeben. Wunder a la Machu Picchu und Städte a la Rio: Fehlanzeige. Der Weg ist das Ziel und dann bleibt man am besten erst mal zur Erholung ein paar Tage vor Ort. Vielleicht sind gerade deshalb die coolen Reisenden dort, meist deutsch. Beim Rumreisen im Land begegnet man, abgesehen von Asuncion, so gut wie keinen Touris. Entsprechend ist auch die Infrastruktur. Ich habe übrigens die eine Stunde Zeitumstellung in Paraguay -eine Woche vor der deutschen Zeitumstellung- gar nicht mitbekommen – es hatte keinerlei Folgen.

Das Gegenteil in Bolivien: Spektakuläre Natur. Allerdings fühlt man sich oft wie vermutlich ein Syrer in Dresden. Keine Gewalt, aber unverhohlene Verachtung schlägt einem von der Hälfte der Menschen entgegen, die andere Hälfte der Bolivianer ist total freundlich. Rassismus andersrum. Kann einen nur weiterbringen, die Erfahrung. In Sucre bin ich wieder nicht gelandet. Ob das nochmal was wird? Es heißt dranbleiben.:-)

Danke für das Lesen des Blogs, bis zum nächstenmal!

Euer

ingoamericano

 

 

 

 

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Betäubt durchs Volcano-Gebirge

Von Feuer keine Spur: Die Volcano-Berge bei Samaipata heißen nur wegen ihres Aussehens so. In Bolivien gibt es eigentlich keine Vulkane, nur im Grenzgebiet zu Chile. Es ist eine wunderschöne Wanderung durch die Vegetationszonen. Berg rauf und runter, durch den Wald schlagen, Baden, Barfuß im und am Fluss wandern, dessen Wasser nie höher als bis zur Hüfte geht. Alles sehr paradiesisch mit einem Hauch Indiana Jones. Riesenschmetterlinge, Kondor und Geier umkreisen uns. Am Schluss ab ins Naturschwimmbad, von den Steinen Arschbombe machen und die Steinstufen runtertreiben lassen. Immer in der Backe: Coca Blätter. Blätter falten, ein weißes Pulver dazu und eine Knetmasse. Dann wird das zu einem halbwegs leckeren Kaugummi, welches das Zahnfleisch betäubt. Bereit fuer den Zahnarzt. Zugleich wirkt es belebend -ich fliege die Berge hoch-, wohltuend auf den Magen und ist gut gegen Höhenprobleme. Das Weiße Pulver ist übrigens „Kaliumpermagnat“ o. ä und wirkt wie Zucker.

 

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Das Inka-Wetter morgen: wechselhaft

Die Inkas hatten vier große Beobachtungs- und Heiligenstätten erzählt der Guide. Machu Picchu, Tawainaku (bei La Paz), in Cochobamba und „El Fuerte“ (Der Starke), hier in Samaipata. Genausgenommen waren die Inkas nur einen Bruchteil der Existenz dieser Stätte hier (1450-1550), wird wegen des Namens als solche vermarktet. Lange Zeit vorher (ab 400 nch Chr.) waren unter anderem Stämme aus Amazonien an diesem Ort, die Inka haben es dann quasi weiterentwickelt.Am Schluss suchten die Spanier verzweifelt nach Gold. El Fuerte ist eine langgezogene Steinplatte (220 x 65 Meter breit), auf der die Heiligenhandlungen stattfanden –typische Opferhandlungen wie Tier verbrennen gab es bei den Inkas übrigens eher nicht. Ich sehe die Eingangstüren zu den Behausungen wichtiger Inkaoberhäupter, ein paar Steinskulpturen. Denn Sonnenkalender stellen wir uns vor und den Rest der Anlage gleich mit. Erst ein Bruchteil der Anlage ist ausgegraben. Eigentlicher Star des Tages: die Wetterkapriolen im Umland mit Unwetter in der Ferne, Sonne, Lichtspielen und Regenbogen.

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Nationalpark Amboro: Von Stacheldraht und Ameisenpisse

Beim Abstecher in den Nationalpark Amboro sind die Riesenfarne die Attraktion. Sie wachsen 1 (einen) Zentimeter im Jahr, bei 10 Metern Höhe, bis 15 Meter sind moeglich, sind sie also, äh, uralt. Wie immer lernt man viel über Pflanzen und ich merke mir wenig. Bei über 60 % Luftfeuchtigkeit ist der Marsch eine Rutschpartie. Der eigentliche Höhepunkt folgt am Stacheldrahtzaun am Parkausgang. Wir tanzen Limbo unter dem Zaun hindurch, eine der Maries tritt in einen Ameisenhaufen, die überfallen sie wie eine wildgewordene Horde Hunnen. Unser Führer Carlos nimmt zur gleichen Zeit den Weg über den Zaun, ein Ast bricht ab und er hängt in Baum und Stacheldrahtzaun, seine Hose reißt im Zeitlupentempo. Währenddessen führt Marie Kriegstänze bei Ameisen-Angstgejohle auf und Carlos schreit immer, „die machen nix“. Die eine leicht zerbissen, der andere mit in Fetzen runterhängender Hose, machen wir uns auf den Heimweg.

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Samaipata: Hippie-Oase im Grünen

Die Aussicht von vom Hostel ist Klasse: Samaipata ist ein Städtchen wie gemalt auf 1700 Metern Höhe, rund 120 km oder 3 Stunden von Santa Cruz. Ein bisschen rausgeputzt, mit den klassischen Kleinstadtstrukturen, Kirche, Hauptplatz, Markt, will man am Tourismus teilhaben und ist bei Hippies gerne gesehen.  Tourenangebote gibt es im Übermaß-theoretisch-, die meisten Touren finden mangels Nachfrage aber nicht statt. Alles sehr relaxt und entspannt. Ich trinke erstmal im Leben bolivianischen Rotwein („Kohlberg“), der recht schwer ist. Nachdem ich Nachschub gekauft habe, weil ich eine Flasche zerschlug –welche Schande-, sitze ich mit Kanadierinnen namens Marie&Marie auf der Hostelterrasse der Stadt und darf mich nicht beklagen. Hier ist es sehr undurchsichtig, wo es was zu kaufen gibt. Wir fragen uns nach einem Empanada-Laden durch. Die Haustüren, ähnlich wie bei Pferdeboxen, steht offen und man muss in die Geschäfte reinrufen, bei der Vermutung, dass es das Gewünschte gibt.  Die sehr freundlichen Empanada-Experten bereiten ihre Produkte frisch zu und  gespeist wird in einem kahlen Steinraum, der einem Verließ ähnelt. Nicht klassisch schoen, aber beeindruckend.