Kaum in Sao Paulo angekommen, musste ich gleich ein TV-Interview geben. Da hatten mich die Paparazzi wieder mal erwischt, es ging irgendwie um Hotels und Fußball-WM. Der Fernsehmann sagte, ich war großartig. Was soll er sonst auch sagen? In Sao Paulo ist alles irgendwie anders als bisher. Das fängt an bei den beschrifteten Bushaltestellen. Neulich hielt sogar ein Auto am Zebrastreifen. Hier gibt es wirklich Menschen die denen in den Telenovelas ähnlich sehen. Badeschlappen und Shorts sind out, man macht sich ein wenig schick und  läuft mindestens 1 Stundenkilometer schneller. Und entgegen ihrem Ruf sind die Leute wahnsinnig freundlich und scheinen sich echt zu freuen, wenn man ihre Stadt besucht.

Sehr schön fand ich das Begrüßungsritual vom Heiligen Paul für mich. Er ließ es monsunartig und unaufhörlich regnen. Deshalb konnte ich leider nicht auf die Aussichtsplattform des Edificio Martinelli. So wechselte ich stündlich die Kleidung, stellte mich mit Seife raus auf die Straße und hatte in einem halben Tag meine ganze Wäsche gewaschen. Außerdem war in der Stadt wohl gerade der nationale Kongress der Obdachlosen. Die Plätze und  Parks in der Innenstadt sind quasi nicht zu besuchen, Penner und Polizei besetzen sie bereits. Etwas groß und voll ist es hier schon, aber ich würde jederzeit wiederkommen.

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