In Lencois in Bahia, nur 7-8 Stunden westlich von Salvador, könnte eine ZDF-Vorabendserie spielen. So  ausnehmend harmonisch, freundlich und pittoresk ist die koloniale Schönheit der Stadt. Die liegt perfekt in die Landschaft eingebettet am Rande des Nationalparks Chapada Diamantina, umgeben von Flusslandschaften und Wasserfällen.  Und abends werden die Tische und Stühle auf die engen Pflasterstein-Gassen gestellt und man lässt es sich mit den Straßenhunden gut gehen. Denn eigentlich sind die besten, funkelnden Zeiten hier schon vorbei. Das Städtchen der Diamantenwäscher- und schürfer (Garimpeiros) blühte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Im Diamantenrausch –verwendet wurden die harten Steine viel in der Industrie, trug man hier angeblich sogar neueste Pariser Mode. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Diamantenfunde seltener, die Nachfrage der Franzosen nach den Edelsteinen ließ nach und überhaupt lief außer den Flüssen nicht mehr allzuviel.  Auch die südafrikanischen Edelsteinminen machten Konkurrenz. Heute ist die Stadt wieder ein echtes Schmuckstück.

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