Auch der Tod zieht bei Besuch die Schuhe aus

Ich hatte Euch etwas Schönes in Asuncion versprochen: Darum geht es auf den Friedhof Recoleta. Er heißt also wie jener in Buenos Aires. Der Weg dorthin zieht sich entlang zahlreicher Botschaften. Die von den USA eine Festung, ebenso Japan. Spaniens eine Ruine. Sie sind wohl umgezogen, muss ich fairerweise sagen. Das Polizeikrankenhaus sieht wenig einladend aus und nebenan das Haus ist irgendwie in die Luft geflogen. Gebäude zerstört, Bäume liegen auf Autos und alles ein Desaster. Ich mache Fotos und ein Polizist sagt, ich soll das lassen. Ich frage was passiert ist, er antwortet. „Sehr interessant“, sage ich und habe nichts verstanden.

Auf dem Friedhof nimmt mich ein Gärtner in Empfang und er zeigt mir viele Präsidenten-Mausoleen. Im größten Bauwerk liegt Andres Rodriguez Pedotti (gest. 1997). Ob er ein guter Präsident war? Das bleibt unbeantwortet. Ich kenne jetzt mehr paraguyanische Präsidenten als deutsche. Der Friedhof ist ein himmlischer Ort, wie man auf den Fotos sieht.

 

 

 

 

 

Viele Hüttn, keine Gaudi

Was fällt einem auf die schnelle auf in Asuncion? Es ist sehr grün, mit seinen Hügeln sehr attraktiv, keine Straßenhunde sichtbar, viele große Mercedes brausen rum, vermüllt und niemand raucht. Ich denke, damit sind fast alle Fragen beantwortet. Nicht erwartet hatte ich die Schäbigkeit des Kerns von Auncion. Ich meine, sonst sind die Hauptstädte doch immer recht rausgeputzt. Keine Spur davon. Parks, Plätze, alles haben Hütten und Verschläge aus Pressholz unter Beschlag genommen.  Ich denke, das ist Strategie: Wenn der nebenan residierende Präsident morgens auf dem Weg zur Arbeit die Armut und Hütten sieht, dann motiviert ihn das, noch härter zu arbeiten. Während die Bürger Crack rauchen, bedient er sich der Motivationsspritze. Apropo Zug nehmen: Das Eisenbahnmuseum mit der ältesten Eisenbahn Südamerikas war -wie üblich in Südamerika- geschlossen. Sorry, mein lieber Zugkunde: Ich wollte mich ernsthaft fortbilden!

Die Innenstadt ein Slum, die Polizei kommt -wie öfters- zu mir und schlägt mir andere Touristenziele vor. Sie konnte nur keines finden. Ein paar wenige, wie den Präsidentenpalast gibt es schon. Die Leute sind sehr freundlich und vom Typ her heller bzw. europäischer aussehend als ich dachte. Aber ich werdet sehen: Das Verkommene ist nur die eine Seite der Medaille. Asuncion ist sehr lebenswert.

 

 

Grüß Gott, Asuncion!

Während in den Zeitungen blühende Wüsten gezeigt werden, was zugegebenermaßen auch ganz nett aussieht, sieht man beim Flug über Paraguay die wahre, die katastrophale Seite des „El Nino“. Schwer getroffen von Überschwemmungen, sind diese inzwischen Gott sei Dank wieder stark zurückgegangen.

Ähnlich schrecklich wie diese Naturkatastrophe war meine zwei stündige Bespaßung via Tablet-Spielen eines mäßig begabten deutschen Kindes am Flughafen in Sao Paulo. Ich hoffe zur Vergeltung bleibe ich von Zika-Mücken verschont. Der Flug und alles waren perfekt, auch die Einreise ging flugs. So viele deutsche im Flugzeug, es erinnerte an einen Bumsbomber nach Pattaya. Nur, das hier an der Ankunft Omas ihre Enkel in Empfang nahmen oder umgekehrt. Je nachdem, wer in Paraguay wohnt. Warum die Deutschen eine so innige Beziehung zum Land haben, muss ich noch rausfinden. Es kann nicht nur, aber durchaus auch, am Flug im Sonderangebot liegen.

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Gesucht, gefunden. Wer wen auch immer

Gesucht, gefunden. Wer wen auch immer

 

 

Eine schöne Weihnachtszeit und ein tolles Jahr 2016!

 

 

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Auch die Heilige Familie weiß, dass der Gletscher Perito Moreno eine herrliche Kulisse für epochale Momente bietet.

Der Vogel wird nun die frohe Kunde in Argentinien und der Welt verbreiten.

Bei mir war er schon, darum: Eine schöne Weihnachtszeit und ein fantastisches Jahr 2016 wünscht ingoamericano!

Mehr zu Patagonien gibt’s im Buch.

Bildergalerie Gletscher Perito Moreno

Bilder Nationalpark Los Glaciares, Argentinien

 

 

 

 

Das Buch: „Buenos Días, Südamerika“

Dein Gefühl sagt, du solltest Südamerika besuchen? Dann mach es.

Höre auf dein Herz und vor allem: Lies vorher das Buch „Buenos Días, Südamerika – Wenn dich Zuckerhut und Machu Picchu rufen“. Versprochen ist, dass der Autor weder sich noch andere zu ernst nimmt. Lasse dich unterhalten und inspirieren: Wer tanzt schon auf dem Amazonas zu brasilianischer Schlagermusik, erstürmt den Chimborazo mit dem Mountainbike und taucht mit den Galapagos-Seelöwen um die Wette (sie gewinnen)? Plane und lebe deinen Reisetraum. Weit über 50 berühmte und unbekannte Orte in 7 Ländern sowie zahllose abenteuerliche Touren erwarten dich: Buenos Días, Südamerika.

  • Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru … und etwas Uruguay
  • 20 Seiten Buenos Aires
  • 220 Seiten
  • 36 Farbseiten
  • Hunderte Tourideen
  • … und ganz viel Spaß!

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Paperback

  • 17,99 EUR
  • inkl. MwSt.
  • Seitenanzahl: 220
  • ISBN: 978-3-7323-5147-3
  • Größe: 14,8 cm x 21,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 11.12.2015

Hardcover

  • 25,99 EUR
  • inkl. MwSt.
  • Seitenanzahl: 220
  • ISBN: 978-3-7323-5148-0
  • Größe: 14,8 cm x 21,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 11.12.2015

e-Book

  • 3,99 EUR
  • inkl. MwSt.
  • Seitenanzahl: 220
  • ISBN: 978-3-7323-7435-9
  • Erscheinungsdatum: ca. 08.01.2016

 

 

„Buenas Días, Südamerika“ – das Buch

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Viel Spaß beim Lesen und genießt die 36 Seiten Farbbilder!

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Lieber interessierter Leser, lieber interessierte Leserin,

es passierte in Südamerika und die literarische Geburt erfolgte in München: „Buenos Días, Südamerika – Wenn dich Zuckerhut und Machu Picchu rufen“ heißt das erste Buch von ingoamericano. Voller inspirierender Bildung, voller unterhaltsamer Anekdoten, voller atemberaubender Abbildungen.

Das Buch als Paperback oder gebundene Ausgabe jetzt erhältlich. Auch das ebook steht zum Kauf bereit. Weitere Einzelheiten auf den Vertriebsseiten und im Post unten.

Mit viel Liebe und reichlich Alkohol geschrieben, wärmt das Reisebuch Herz und Hirn. Ein Lesevergnügen, das die Abenteuerlust eines jeden Lesers befeuert. Und müde Alltagsgedanken durch ein Lächeln ersetzt.

Weil sich die Dinge stets wandeln, habe ich auf konkrete Nennung von Hostelnamen, Touren-und Busunternehmen etc. im Buch verzichtet. Tipps und Tricks gebe ich natürlich gerne nach bestem Wissen und Gewissen. Einfach melden!

Ich wünsche viel Spaß beim Buchkauf und noch mehr Freude beim Lesen!

Bestellungen sind unbedingt anzuraten, bitte auf einen der Links klicken. Oder sich jederzeit an mich persönlich wenden. Das Lesen empfehlen befreundete Experten, schüchterne Probeleser und der Autor.

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Der Kanal ist letztlich egal: Ich liebe alle Verkäufer und noch mehr meine Leser.

Karte pdf Südamerika

Südamerika langsam erfahren: An jedem Punkt der Reiseroute erlebt der gemeine Gringo zwischen 2011 und 2015 tolle Abenteuer.

 

Kicker rockt. Voll. San Cristobal, Galapagos, Ecuador

 

Abgetaucht, Isla Isabela, Galapagos, Ecuador