Alles überschwemmt. Aber macht nix. Von der Kirche schaut nicht mehr viel aus dem Wasser,  aber das ist irgenwie normal. Wir düsen über den Fluss Rio Tapajós, der fließt dann in den Amazonas. In der Trockenzeit sind hier bewohnte Gemeinden, jetzt Wasser. Vereinzelt sind die Häuser, auf Stelzen stehend mitten im Fluss bzw.  genauer Canal do Jari, noch bewohnt. Nicht nur von Delfinen und am Ufer stehenden langbeinigen Vögeln,  die immer wieder kurz grüßen. Wir, in diesem Falle zufälligerweise die 7-köpfige Besatzung unserer Pousada, steigen in ein Kanu und machen eine Rundfahrt durch einen überfluteten Inselwald.  In 30 Minuten sieht man mehr Tiere als im drei Tagen Dschungel in Ecuador, stellt der Ami-Kollege fest. Ich weiß, was er meint: verschiedene Affen,  Faultiere, Chamäleon, schwarze und paradiesisch bunte Vögel hängen, springen,  fliegen umher. Im nächsten Leben mag ich auch Faultier werden. Ich werde deshalb in diesem Leben dafür schon mal üben.

Wo ist das Chamäeleon?

Wo ist das Äffchen?

Wo ist das Faultier?

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