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So stimmungsvoll bei aufgehender Sonne den Tag auf dem Amazonas zu eröffnen ist schon herrlich. Es geht auf die Insel do Marajo, westlich gegenüberliegend von Belem. Bootsfahrt, Bus, Fähre, und nach ein paar Stunden lande ich in der Stadt Soure. Die Insel ist so groß wie Belgien -habe ich gelesen- und sumpfig. Versumpfen mag ich ja, drum fühle ich mich wohl. Das Leben ist einfach, aber nicht verslumt. Die Inselbewohner sind sehr stolz auf ihre Töpferkunst und eben auf ihre Büffel, deren Käse, Fleisch. Ich esse gleich ein Büffelsteak mit Büffelkäse, nachdem ich auf dem Büffel eines Bauern saß, um danach ein paar Büffelledersandalen zu kaufen. Die schleppe ich jetzt mit mir rum, weil ich gemerkt habe, dass mein Krüppelzeh doch nicht richtig reinpasst.

Es ist mal wieder „un otro mundo“, dieses Inselleben ist ja immer derart anders als auf dem Festland. Autos gibt es wenig, Fahrrad, Moped und Büffelkutschen sind die Hauptfortbewegungsmittel. Mein Verkehrsmittel ist das Mototaxi. „Gott ist Dein Beifahrer“ steht hier immer wieder an die Hauswand geschrieben: Helme gibt es deshalb nicht, Licht vereinzelt. Aber ein wunderbares Freiheitsgefühl beim Düsen durch die Pampa.

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