Du fühlst Dich angenommen und geborgen – im Sikh-Tempel. Eine schöne Erfahrung und ich denke, ein Turban stünde mir auch gut. Nur die Farbe Gelb kleidet mich weiterhin leider nicht. Wenn ich allerdings einen himmelblauen Turban mit himmelblauem Polo tragen würde – das sähe bestimmt fantastisch aus. Oder in flaschengrün, das passte auch immer gut zu meinem Teint. Dieser ist für die Bonbonfarben dann wiederum etwas zu blass. Die überlasse ich den Indern.

Worauf wollte ich hinaus? Genau, ich hatte die Sikh (Religion: der Sikhismus) irgendwie in schlechter Erinnerung, weil ich sie mit der Ermordung Indirah Ghandis 1984 in Verbindung brachte (die mordenden Leibwächter gehörten zur Religion). Da hatte die viertgrößte indische Religionsgemeinschaft sehr drunter zu leiden, Progrome folgten. Dabei ist Sippenhaft nun immer eine schlechte Problemaufarbeitung.

Im Sikh-Tempel gerät man schnell in Trommeltrance, es gibt auch keine Geschlechtertrennung und ist eine lockere, rege und freundliche Atmosphäre. Es wird auch hier an allen möglichen Türecken, Fensterrahmen und Buchandachten geküsst, gebückt, bekreuzigt. er trotzdem wirken die Leute sehr normal.

Angeschlossen an den Tempel ist eine Küche mit Riesentöpfen. Sie versorgt jeden kostenlos mit Essen, egal welche Religion, welcher Nationalität, welches Geschlecht. Auf den Boden setzen und reinhauen.

Ursprünglich haben sie mich eingeschüchtert durch ihre auffällige Erscheinung, die Sikh, und jetzt bin ich mal eines besseren belehrt. So soll es sein.

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