Beim Abstecher in den Nationalpark Amboro sind die Riesenfarne die Attraktion. Sie wachsen 1 (einen) Zentimeter im Jahr, bei 10 Metern Höhe, bis 15 Meter sind moeglich, sind sie also, äh, uralt. Wie immer lernt man viel über Pflanzen und ich merke mir wenig. Bei über 60 % Luftfeuchtigkeit ist der Marsch eine Rutschpartie. Der eigentliche Höhepunkt folgt am Stacheldrahtzaun am Parkausgang. Wir tanzen Limbo unter dem Zaun hindurch, eine der Maries tritt in einen Ameisenhaufen, die überfallen sie wie eine wildgewordene Horde Hunnen. Unser Führer Carlos nimmt zur gleichen Zeit den Weg über den Zaun, ein Ast bricht ab und er hängt in Baum und Stacheldrahtzaun, seine Hose reißt im Zeitlupentempo. Währenddessen führt Marie Kriegstänze bei Ameisen-Angstgejohle auf und Carlos schreit immer, „die machen nix“. Die eine leicht zerbissen, der andere mit in Fetzen runterhängender Hose, machen wir uns auf den Heimweg.

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6 Gedanken zu “Nationalpark Amboro: Von Stacheldraht und Ameisenpisse

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